Landshut 2010 – Regenschlacht

Gleich nach der Leistungsmessung am Samstag sind wir weitergefahren zum Müncher Flughafen wo wir uns beim Miese in der Werkstatt getroffen haben.

Nach einem schönen Grillabend und ein paar Bierchen ging es am nächsten Tag weiter nach Landshut zum 1/4 Meile Rennen. Das Wetter sah bis kurz vor Ankunft ganz gut aus. Die Rennen starteten um 10:30 Uhr und pünktlich dazu fing es an zu Regnen. Trotz dieser schlechten Gegebenheiten schafften wir eine 12,1 zu fahren.

Wir hatten durch den Regen und die Strassenreifen absolut NULL Grip. Selbst mit 100% Sperre nach hinten drehten alle Räder. Wie man hier im Video erkennen kann:

 

Frank hat mit seinem G60 auch für richtig “Gaudi” gesorgt, das gefiel dem Kommentator:

Wir belegten trotzdem den 3. Platz und wurden nur durch 2 Mitstreiter geschlagen die jeweils Slicks im Einsatz hatten. Kaputt gegangen ist auch nichts. Die 11er Zeiten werden kommen, spätestens in Hockenheim 😉 Bis dahin folgt eine E85 Abstimmung und eine Launchcontrol für Ladedruck im Stand ;P

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Rallye auf dem Prüfstand

So das war ein erfolgreiches Prüfstands/Drag Racing Wochenende. Aber der Reihe nach. Wir waren am Samstag früh wach und sind mit dem schwarzen Rallye um Punkt 09:30 Uhr in Böblingen bei Schropp-Fahrzeugtechnik gewesen um den Rallye mal auf dem Prüfstand zu messen. Abends davor natürlich noch die restlichen feineren Abstimmungsarbeiten gemacht.

Hier mal die Daten von dem nagelneuen Prüfstandes:

Leistungsmessung ohne Grenzen bis 1500 PS oder 320 km/h

• Radstände von 2490 bis 3780 Millimeter möglich
• Bei Allradfahrzeugen Drehmomentabgabe pro Achse messbar
• Keine Stilllegung von Traktionskontrolle, ESP oder ABS
• Keine Abspeicherung von Fehlermeldungen im Steuergerät
• Modernste Prüfungssoftware zur Analyse und Dokumentation
• Achslasten bis 4500 Kilogramm möglich
• Maximale Geschwindigkeit 320 km/h
• Keine Prüfstandreifen erforderlich
• Schnelle Sicherung des Fahrzeuges spart Zeit
• Moderne Kühlgebläse sorgen für Kühlung und Unterlüftung des KFZ

Hier mal ein Bildchen vom Prüfstand:

Das Wetter war natürlich mehr als **** Regen, Regen, Regen. Auf der fahrt zum Prüfstand noch etwas auf der Autobahn getestet und bei 2,3-2,4 bar hats auf einmal puff gemacht ausm Motorraum -> Super und in 20 minuten Prüfstandstermin. Nächster Parkplatz raus -> Ladeluftschlauch abgerutscht -> Wieder montiert -> Passt!

Dann das N75 wieder etwas runtergetaktet das maximal 2,2 bar anstehen.

Angekommen in Böblingen wurde der gute erstmal richtig verzurrt auf dem Prüfstand

5 Spanngurte hinten
2 Vorne an den Achsen.

Erstmal die Kühlung richtig plaziert und alle relevanten Daten aufm Laptop parallel angeschaut. Er ist dann erstmal die Kalibrierungsfahrt gefahren um Prüfstand einzumessen bzw. auch das die Reifen trocken wurden.

Ganz zu Beginn hat er noch gefragt was wir den Leistugn schätzen, dann sagte ich 400 PS wären cool wo er schon ungläubig daherschaute…

Dann hab ich auf dem Beifahrerplatz Platzgenommen und wir ham die Messung gestartet.

5 Gang -> ab ca. 2500rpm da drunter eh nix los ist wegen dem „kleinen“ Gebläse 🙂
Mussten da aber schon abbrechen da es bei 3500 schon die Abgassonde ausm Auspuf geschossen hat. 🙂

Also wurde die mit ner großen Schelle befestigt und weiter ging es. Nächster Versuch.

2500rpm VOLLGAS 😉

Geendet hat das ganze bei 7400 da heir die Kurve wieder abfiel. Die Beteiligten Zuschauer und der Chef mussten danach Ihre Absauganlage die hinter dem Auspuff plaziert war ca. 30m hinter dem Auto wieder einsammeln da diese von den Auspuffgasen weggeblasen wurde 🙂

Hier nun Das Ergebnis Live und in Farbe:

497,5 PS und 589,9nm -> Das war deutlich mehr als erwartet und absolut GEIL. Das ganze bei maximal 2,15bar Ladedruck. Was wäre wohl rausgekommen mit den 2,3bar :help:

Video:

Videos, Bilder etc folgen heute abend. Das sind also die besten Vorraussetzungen für die weiterfahrt nach Landshut. Dazu aber heute abend mehr.